Josef Steindl

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Author: Steindl, Josef
Date: [vermutlich 1952]
Shelfmark: S/M.56.6
Description: Steindl übt scharfe Kritik an der Finanz- und Steuerpolitik des Finanzministers Eugen Margaretha: "Wir können annehmen, dass dieses Budget ebenso wenig wie seine Vorgänger ernst gemeint ist. In der Blütezeit des Kapitalismus war das Budget eine Art Rechnungslegung an das Parlament. Im Sozialismus ist es ein Plan. Bei uns ist es nur ein optischer Eindruck." (Auszug, S.1). Weiters missbilligt Steindl die Verscheibung der Steuerlast von den Gewinnsteuerpflichtigen (Kapitalisten) zu den Lohnsteuerpflichtigen (Arbeitern und Angestellten). Er zeigt ein sozial ausgewogeneres Verhältnis der Anteile der Steuereinnhamen aus Gewinnsteuern in England (1/3 der Gesamteinnahmen) gegenüber Österreich (1/5 der Gesamteinnahmen) auf. Abschließend klagt Steindl über Intransparenz und schwierigen Zugang zu Finanzstatistiken: "Man versuche einmal vom Finanzministerium die Angaben über die Einkommenssteuerstatistik zu bekommen, die in England oder Amerika, als eine Selbstverständlichkeit, regelmäßig veröffentlicht werden!" (Auszug, S.4).

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